
Frühere Preisträger:innen haben gezeigt, wie vielfältig Prävention sein kann: vom Schulradio über Anti-Mobbing-Initiativen und Fairplay-Sportprojekte bis hin zu Inklusionsprojekten, Workshops gegen Vorurteile oder Aktionen für mehr Respekt im digitalen Raum. Entscheidend ist nicht die Größe des Projekts, sondern die Idee dahinter: Kinder und Jugendliche stärken, Verantwortung fördern und das Zusammenleben verbessern.
Beispiele früherer Preisträger:innen:
„Stärke durch Beziehung“: Sondererziehungsschule Wien-Floridsdorf
Das Projekt setzte auf Beziehungsarbeit als Grundlage erfolgreicher Prävention. Im Mittelpunkt stand die Stärkung von Kindern und Jugendlichen durch verlässliche Beziehungen und soziale Unterstützung.
Idee für Bewerber:
- Klassenklima verbessern
- Mentoringprogramme
- Patenschaften
- Konfliktkultur stärken
Schäfchenradio: Volksschule Graz-St. Veit
Die Schule hat für alle Kinder Stoffschafe mit eigenen Reisetagebüchern eingeführt. Aus den Erlebnissen, Geschichten und Erfahrungen der Kinder entstehen gemeinsam mit Medienpädagog:innen Audiobeiträge, Podcasts, Interviews und Hörgeschichten.
Mittlerweile umfasst das Projekt hunderte Kinder. Die Beiträge werden online veröffentlicht und behandeln Themen aus Schule, Kultur, Sprache, Gesellschaft und Alltag. Ziel ist Medienkompetenz, Sprachförderung, Zuhören, Erzählen und der respektvolle Umgang miteinander.
- von Kindern gestaltet
- stärkt Selbstwirksamkeit
- fördert Kommunikation und Zuhören
- verbindet Medienbildung mit sozialem Lernen
- mit einfachen Mitteln an anderen Schulen umsetzbar
Tag der Barrierefreiheit“
Ein Projekt, das Menschen für die Herausforderungen von Personen mit Behinderungen sensibilisierte und Inklusion praktisch erfahrbar machte.
Idee für Bewerber:
- Inklusionsprojekte
- Perspektivenwechsel
- Sensibilisierung für Vielfalt
- gemeinsame Aktivitäten von Kindern mit und ohne Behinderung
„respect@school“: Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich
Eine umfassende gewaltpräventive Schulentwicklung mit dem Ziel, Mobbing und Gewalt nachhaltig zu reduzieren und eine Kultur des Eingreifens und der Verantwortung zu etablieren.
Idee für Bewerber:
- Peer-Mediation
- Klassenregeln gemeinsam entwickeln
- Anti-Mobbing-Projekte
- Zivilcourage stärken
„STOP hate speech“: Jugendzentrum Judenburg
Ein Projekt gegen Hassrede und Ausgrenzung, das junge Menschen für respektvolle Kommunikation sensibilisierte.
Idee für Bewerber:
- Umgang mit Social Media
- Cybermobbing-Prävention
- digitale Zivilcourage
- Medienkompetenz
„Social Soccer Cup“: Offene Jugendarbeit Gratwein-Straßengel
Sport wurde genutzt, um Begegnungen zu fördern und Gemeinschaft zu stärken.
Idee für Bewerber:
- Fairplay-Turniere
- generationsübergreifende Sportveranstaltungen
- Integration durch Bewegung
„Klischeetalk“: HTL Weiz
Ein Projekt, das sich mit Vorurteilen und Rollenbildern auseinandersetzte.
Idee für Bewerber:
- Workshops zu Diversität
- Geschlechterrollen reflektieren
- Vorurteile abbauen
- Demokratiebildung
Eine ausgewählte Jury trifft die Auswahl. Die Preisträger:innen werden zur Präventionspreisgala am 12. November in Graz eingeladen und dort gekürt. Es winken tolle Preise!