Österreichischer Präventionspreis 2026
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Geheimnisvoller Auftritt: „Der Spiegelman“

Mit Saxophon und Spiegelkostüm sorgt „Der Spiegelman“ für besondere Momente zwischen den Preisverleihungen

Wenn bei der Preisverleihung für den Österreichischen Präventionspreis im Zuge des Präventionskongresses das Licht auf einen Mann im Spiegelkostüm fällt, ist klar: Jetzt betritt „Der Spiegelman“ die Bühne. Der Saxophonist verbindet Live-Musik mit einer außergewöhnlichen Inszenierung. Spiegelnde Kostüme, Licht- und Pyroeffekte machen seine Auftritte zu einem besonderen Erlebnis.

Der Künstler ist bei Veranstaltungen in ganz Österreich unterwegs und bekannt für seine Kombination aus Live-Saxophon und außergewöhnlichen Kostümen. Seine Auftritte setzen auf Atmosphäre und schaffen unvergessliche Momente.

„Der Spiegelman“ wird zwischen den Preisverleihungen für Staunen sorgen – bei Groß und Klein. Denn neben den wichtigen Themen des Abends darf auch Platz für gemeinsame Erlebnisse sein.

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Journalistin und Moderatorin Anna Stockhammer, Foto: Jürgen Fuchs

Die Verleihung des Österreichischen Präventionspreises stellt Menschen und Projekte vor den Vorhang, die zeigen, wie Prävention gelingen kann. Wir freuen uns, dass die Journalistin Anna Stockhammer die Preisverleihung moderieren wird.

Anna Stockhammer war mehrere Jahre Redakteurin bei der Kleinen Zeitung und arbeitet heute unter anderem für die Austria Presse Agentur (APA), den Falter, derstandard.at und weitere österreichische Medien. In ihren Recherchen beschäftigt sie sich immer wieder mit gesellschaftlichen Themen wie Gewalt, Ausgrenzung und sozialer Verantwortung.

Ihre journalistische Arbeit reicht von aktueller Berichterstattung bis hin zu Reportagen über Menschen, die Gewalt erlebt und überlebt haben. Dabei wird deutlich, wie wichtig frühe Unterstützung, funktionierende Schutznetze und ein genauer Blick auf die Ursachen von Gewalt sind.

Mit ihrer Erfahrung, ihrer Empathie und ihrem Gespür für Menschen wird Anna Stockhammer die Gäste durch einen Abend begleiten, der ganz im Zeichen von Engagement, Mut und gelungener Präventionsarbeit steht.

Wir freuen uns! Die ersten Anmeldungen für den Österreichischen Präventionspreis sind bereits eingelangt. Die bisherigen Rückmeldungen zeigen, wie vielfältig Präventionsarbeit in Österreich gelebt wird. Die Bandbreite reicht von Projekten an Volks- und Mittelschulen über Initiativen zur Stärkung von Resilienz und sozialer Kompetenz bis hin zu inklusiven Angeboten und Programmen für sichere Räume und ein respektvolles Miteinander.

Besonders erfreulich ist, dass die Resonanz direkt aus der Praxis kommt: von Pädagoginnen und Pädagogen, Schulklassen, Vereinen und Organisationen, die sich tagtäglich für ein gutes Zusammenleben von Kindern und Jugendlichen einsetzen.

Um die eingereichten Ideen zu schützen und eine unabhängige Bewertung zu gewährleisten, werden die konkreten Projekte derzeit noch nicht öffentlich vorgestellt. Schon jetzt sieht man aber deutlich, wie engagiert und kreativ Präventionsarbeit in Österreich gestaltet wird.

So könnte dein Beitrag aussehen: Beispiele aus den letzten Jahren

Die Einreichung für den Österreichischen Präventionspreis ist weiterhin möglich. Gesucht werden Projekte, die Kinder und Jugendliche stärken, Ausgrenzung und Gewalt vorbeugen sowie ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander fördern.

Das Organisationsteam freut sich auf weitere Einreichungen aus allen Bundesländern und auf die vielen Ideen, die zeigen, wie Prävention im Alltag gelebt werden kann.

Zur Anmeldung für den Präventionspreis

Die Volksschule Graz-St. Veit hat 2018 mit ihrem Projekt „Schäfchenradio“ gewonnen – seitdem läuft das Projekt mit großem Erfolg

Frühere Preisträger:innen haben gezeigt, wie vielfältig Prävention sein kann: vom Schulradio über Anti-Mobbing-Initiativen und Fairplay-Sportprojekte bis hin zu Inklusionsprojekten, Workshops gegen Vorurteile oder Aktionen für mehr Respekt im digitalen Raum. Entscheidend ist nicht die Größe des Projekts, sondern die Idee dahinter: Kinder und Jugendliche stärken, Verantwortung fördern und das Zusammenleben verbessern.

Beispiele früherer Preisträger:innen:

„Stärke durch Beziehung“: Sondererziehungsschule Wien-Floridsdorf

Das Projekt setzte auf Beziehungsarbeit als Grundlage erfolgreicher Prävention. Im Mittelpunkt stand die Stärkung von Kindern und Jugendlichen durch verlässliche Beziehungen und soziale Unterstützung.

Idee für Bewerber:

  • Klassenklima verbessern
  • Mentoringprogramme
  • Patenschaften
  • Konfliktkultur stärken

Schäfchenradio: Volksschule Graz-St. Veit

Die Schule hat für alle Kinder Stoffschafe mit eigenen Reisetagebüchern eingeführt. Aus den Erlebnissen, Geschichten und Erfahrungen der Kinder entstehen gemeinsam mit Medienpädagog:innen Audiobeiträge, Podcasts, Interviews und Hörgeschichten.

Mittlerweile umfasst das Projekt hunderte Kinder. Die Beiträge werden online veröffentlicht und behandeln Themen aus Schule, Kultur, Sprache, Gesellschaft und Alltag. Ziel ist Medienkompetenz, Sprachförderung, Zuhören, Erzählen und der respektvolle Umgang miteinander.

  • von Kindern gestaltet
  • stärkt Selbstwirksamkeit
  • fördert Kommunikation und Zuhören
  • verbindet Medienbildung mit sozialem Lernen
  • mit einfachen Mitteln an anderen Schulen umsetzbar

www.schaefchenradio.at

Tag der Barrierefreiheit“

Ein Projekt, das Menschen für die Herausforderungen von Personen mit Behinderungen sensibilisierte und Inklusion praktisch erfahrbar machte.

Idee für Bewerber:

  • Inklusionsprojekte
  • Perspektivenwechsel
  • Sensibilisierung für Vielfalt
  • gemeinsame Aktivitäten von Kindern mit und ohne Behinderung

„respect@school“: Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich

Eine umfassende gewaltpräventive Schulentwicklung mit dem Ziel, Mobbing und Gewalt nachhaltig zu reduzieren und eine Kultur des Eingreifens und der Verantwortung zu etablieren.

Idee für Bewerber:

  • Peer-Mediation
  • Klassenregeln gemeinsam entwickeln
  • Anti-Mobbing-Projekte
  • Zivilcourage stärken

„STOP hate speech“: Jugendzentrum Judenburg

Ein Projekt gegen Hassrede und Ausgrenzung, das junge Menschen für respektvolle Kommunikation sensibilisierte.

Idee für Bewerber:

  • Umgang mit Social Media
  • Cybermobbing-Prävention
  • digitale Zivilcourage
  • Medienkompetenz

„Social Soccer Cup“: Offene Jugendarbeit Gratwein-Straßengel

Sport wurde genutzt, um Begegnungen zu fördern und Gemeinschaft zu stärken.

Idee für Bewerber:

  • Fairplay-Turniere
  • generationsübergreifende Sportveranstaltungen
  • Integration durch Bewegung

„Klischeetalk“: HTL Weiz

Ein Projekt, das sich mit Vorurteilen und Rollenbildern auseinandersetzte.

Idee für Bewerber:

  • Workshops zu Diversität
  • Geschlechterrollen reflektieren
  • Vorurteile abbauen
  • Demokratiebildung

Eine ausgewählte Jury trifft die Auswahl. Die Preisträger:innen werden zur Präventionspreisgala am 12. November in Graz eingeladen und dort gekürt. Es winken tolle Preise!

2015 wurde Günther Ebenschweiger (Mitte) für seinen Einsatz für die Gewaltprävention der Menschenrechtspreis der Stadt Graz verliehen (Foto: Fischer)

Es gibt berufliche Erfahrungen, die den Blick verändern. Bei Günther Ebenschweiger war es die wiederholte Konfrontation mit Gewalt in seinem Alltag als Polizist in Graz. Situationen, in denen Hilfe oft erst dann möglich war, wenn bereits Schaden entstanden war – für Frauen, für Kinder, für ganze Familien.

Wie kann es gelingen, früher anzusetzen?

Diese Frage prägte seinen weiteren Weg.

Vom Polizisten zur Prävention

Sie führte ihn zur Prävention – zunächst aus persönlichem Interesse, bald als zentrales Anliegen. Impulse kamen auch aus dem internationalen Austausch, etwa durch Einblicke in das Konzept des „community policing“ in New York.

Ebenschweiger begann, sich intensiv mit Präventionsansätzen auseinanderzusetzen, Kontakte in ganz Europa aufzubauen und Wissen zusammenzutragen – in einer Zeit, in der dieses Feld in Österreich noch wenig entwickelt war.

1999 gründete er das Österreichische Zentrum für Kriminalprävention. Ziel war von Anfang an, Prävention nicht nur zu denken, sondern konkret umzusetzen. In interdisziplinären Teams entstanden Programme, die Kinder und Jugendliche stärken, Eltern und Pädagog:innen einbinden und frühzeitig ansetzen.

Projekte wie „Mein Körper gehört mir“, „Die große Nein-Tonne“ oder „Natürlich bin ich stark“ erreichten in den vergangenen Jahren zehntausende Menschen in ganz Österreich.

Ein zentrales Anliegen dabei ist es, Kinder in ihrer Selbstwahrnehmung und Handlungsfähigkeit zu stärken – und damit Voraussetzungen zu schaffen, die Gewalt vorbeugen können.
Denn es ist einfacher, Kinder zu stärken, als Erwachsene zu reparieren.

Gleichzeitig versteht Ebenschweiger Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe: Sie braucht Zusammenarbeit über Fachbereiche hinweg und eine klare Orientierung an Qualität und Wirksamkeit.

Netzwerk, Kongress und Preis

Vor diesem Hintergrund entstand 2008 der Österreichische Präventionspreis. Er machte sichtbar, wie vielfältig und engagiert Präventionsarbeit in Österreich bereits geleistet wird – und wie groß das Interesse an Austausch und Vernetzung ist.

Aus dieser Dynamik heraus wurde 2009 erstmals der Österreichische Präventionskongress veranstaltet.

Seither bietet der Kongress eine Plattform für Fachleute und Engagierte aus unterschiedlichsten Bereichen – von Bildung, Polizei und Sozialarbeit bis hin zu Wissenschaft, Gesundheitswesen und Politik. Im Mittelpunkt stehen der Austausch von Erfahrungen, die Diskussion aktueller Herausforderungen und die Weiterentwicklung von Ansätzen in der Präventionsarbeit.

Auch der aktuelle Präventionspreis in Graz knüpft an diese Entwicklung an. Er steht für die kontinuierliche Auseinandersetzung mit Gewaltprävention und für den Anspruch, engagierte Projekte sichtbar zu machen und zu stärken.

Erfahrung und Haltung

Günther Ebenschweiger bringt hier jahrzehntelange Erfahrung ein: aus über 40 Jahren Polizeidienst, aus über 40 Jahren intensiver Präventionsarbeit sowie aus zahlreichen internationalen Fortbildungen und Kooperationen.

Sein Zugang ist geprägt von Praxisnähe, Vernetzungsdenken und der Überzeugung, dass nachhaltige Veränderungen nur im Zusammenspiel vieler Akteur:innen möglich sind:

früh ansetzen
Wissen teilen
Verantwortung gemeinsam tragen
.

Mach auch du mit!

Gemeinsam stark (KI-generiert)

Der Österreichische Präventionspreis „Gemeinsam stark gegen Mobbing“ von aktivpraeventiv in Kooperation mit SK Sturm, ist eine Österreichweite Kampagne zur nachhaltigen Bewusstseinsbildung für Prävention zum zeit- und gesellschaftsaktuellen Thema Mobbing für die Zielgruppe Kinder, Jugend und junge Erwachsene.

Realität

„Nichts ist quälender als die Kränkung menschlicher Würde!“ Mit diesem Zitat hat Cicero vor mehr als 2000 Jahren eine Realität angesprochen, die heutzutage eine neue Dimension erhält: Beleidigen, Schikanieren, Bloßstellen, Belästigen, Bedrohen, Ausschließen usw. werden auch mit modernen Kommunikationsmitteln – vielfach unmittelbar sichtbar für hunderte, tausende oder Millionen Menschen – dauerhaft verbreitet.

Fakten

Der Österreichische Präventionspreis 2026 wendet sich an die Zielgruppe Kinder und Jugendliche – Schüler:innen, Lehrlinge, Jugendliche in Sportvereinen, bei der Feuerwehr, in Gemeinden, bei der Landjugend, in Jugendvereinen und Jugendverbänden, in Behindertenorganisationen und an Jugendliche mit Migrationshintergrund – im Alter von bis zu 10, 11 bis 15 und 15+ Jahren.

„Gemeinsam stark gegen Mobbing“

Kinder und Jugendliche wachsen heute in technisch hoch gerüsteten Lebenswelten auf. Insbesondere Informations- und Kommunikationstechnologien haben in den letzten Jahren eine rasante Verbreitung bei Jugendlichen gefunden. Während die meisten dieser Veränderungen positiv bewertet werden, gehört Mobbing zu den unerfreulichen, unerwünschten und gefürchteten Auswüchsen dieser Entwicklung.

Das besonders Belastende an Mobbing:

Das Opfer hat keine Chance zu entkommen, denn die Mobber:innen kommen bis nach Hause. Die Folge: Opfer von Mobbing können sich nicht mehr entziehen, finden keinen Schutzraum mehr – Mobbing ist schlichtweg überall!

Wo der Spaß aufhört

Ausgrenzung, Mobbing und Mobbing haben für die Betroffenen oft schwerwiegende Folgen – auch gesundheitliche. Besonders für junge Menschen ist es schwer, damit umzugehen, wenn sie ausgeschlossen oder schikaniert werden.

Mobbing ist kein Kavaliersdelikt

Mobbing schädigt Menschen und deren Gesundheit. Deswegen rufen wir zum Nachdenken, Mitmachen und Weitererzählen auf und möchten uns mit dem Österreichischen Präventionspreis 2026 in den Dienst einer Sache stellen: für ein Thema mobilisieren, die Menschen dafür sensibilisieren und insbesondere die österreichische Jugend, deren Eltern und die PädagogInnen in erster Linie bei der Prävention, aber auch bei der Intervention gegen Mobbing unterstützen.

Wir suchen deine kreativen Ideen gegen Mobbing!

Lass uns zusammen in einem kreativen Wettbewerb zeigen, dass dir Mobbing nicht egal ist und dass wir gemeinsam gegen Mobbing auftreten, denn …

… Mobbing ist niemals die Schuld des Opfers, 


… es ist nicht Stärke, andere schwach zu machen,

 


… beleidigen, bloßstellen, bedrohen und belästigen sind ein No-Go und

 


… gemeinsam können wir uns vor Mobbing schützen!

Jetzt mit deinem Projekt bewerben!